Pressestimmen: OHZ vom 21.2.2001

21. Februar 2001
Presseartikel erschienen am 21. Februar 2001 unter http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-o/start.htm
(http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-o/c-UHLBURG_0_ART.htm)
Diskussion im Kaminsaal der Selenter Blomenburg: Der künftige Geschäftsführer des Venture-Parks Blomenburg, Finn Duggen, diskutierte mit Selenter Unternehmern über die wirtschaftlichen Impulse des neuen Technologiezentrums. Foto Kuhl

Blomenburg: Was fällt für die heimische Wirtschaft ab?

Selent (uhl) Welche Auswirkungen hat der Venture-Park Blomenburg auf die heimische Wirtschaft? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Diskussionsabends mit dem Koordinator des Selenter Technologiezentrums, Finn Duggen, zu dem der Wirtschaftsverein für den Raum Selenter See (WVSS) eingeladen hatte. Neugierig geworden

„Wir sind neugierig, was hier rund um die Blomenburg entsteht und wie wir als Unternehmer von der Entwicklung profitieren können“, brachte es WVSS-Vorsitzender Jörg Weisner auf den Punkt.

Es gäbe natürlich keine Garantie dafür, dass die Blomenburg-Bewohner auch ihr Geld in Selent lassen würden, betonte Duggen, der zu Beginn das Konzept noch einmal ausführlich erläuterte und dabei auch deutlich herausstellte, dass sich nicht ausschließlich Existenzgründer im Venture-Park ansiedeln würden, sondern junge, innovative Unternehmen aus des Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Physik und Biotechnologie, die „mit ihren Produkten schnell, effizient und zielgerecht an den Markt gebracht werden sollen“.

Bei anzunehmenden 800 Neubürgern sei laut Finn Duggen aufgrund statistischer Erfahrungswerte mit einem jährlichen Kaufkraftzugewinn in Selent allein im Einzelhandel von acht Millionen DM zu rechnen. „Daraus lässt sich gewiss etwas machen“, so Duggen. Die Kreativität der Unternehmer sei gefragt. Schon in der Bauphase könnten bei einem Investitionsvolumen von über 120 Millionen DM auf dem gesamten Blomenburg-Gelände vor allem natürlich heimisches Baugewerbe und die Handwerksbetriebe profitieren.

Was den Zeitplan betrifft geht der Venture-Park-Koordinator von einem Baubeginn Mitte nächsten Jahres aus. Ende 2003 werde das Technologiezentrum voraussichtlich fertig gestellt und zu diesem Zeitpunkt auf einer Bürofläche von 3500 Quadratmetern mit 30 bis 32 Unternehmen zugleich voll ausgelastet sein. Bereits im nächsten Jahr könnten dank der vorhandenen Gebäude die ersten Firmen unter dem Dach des Venture-Parks betriebswirtschaftlich betreut werden.

Kieler Nachrichten vom 21.02.2001

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