Startseite

Regatta-Begleitfahrt 2003 – wieder ein voller Erfolg!

30. Juni 2003

Feuerwerk auf der Kieler FördeUnsere Regattabegleitfahrten zur Kieler Woche: Dieses Jahr hatten wir 2 Boote zur Windjammerparade am 28.6.03 sowie eines zum Feuerwerk (29.06.03)!

Bilder zur Windjammerparade sind auf den Seiten von Maler Dose zu finden (leider nicht mehr online!).

Weitere Bilder habe ich (Frank Hunck (†)) in meiner privaten Homepage dargestellt.

Den Rest dieses Beitrags lesen »

admin | Veranstaltungsberichte, WVSS intern | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

1000 und eine Idee gesucht!

20. Februar 2003

Unter diesem Motto führte der WVSS am 20. Januar 2003 ein öffentliches Brainstorming in der Schulsporthalle Selent durch.

Erster Entwurf

Den Rest dieses Beitrags lesen »

admin | Veranstaltungsberichte, WVSS intern | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Gibt es überhaupt eine Wirtschaftsregion Raum Selenter See?

13. Februar 2003

Unter diesem Motto luden wir am 12. 02. 2003 Kommunalpolitiker aus den Gemeinden rund um den Selenter See zu einer Podiumsdiskussion ein. Um es kurz zu machen – anhand der Teilnehmer beantwortete sich eine der Fragen von selbst – es waren Gäste und Mitglieder aus Mucheln, Stellböken, Martensrade, Grabensee und natürlich Selent anwesend – der Norden und Osten fehlte.

Übereinstimmend kamen wir zum Ergebnis, dass der See nur für touristische Fragestellungen eine Verbindungsfunktion hat, ansonsten ist er eher ein verkehrstechnisches Hindernis. Die Anwohner sind – durch ihr Einkaufsverhalten – an die nächstgelegenen Zwischenzentren orientiert, ein gemeinsame Identität existiert nicht.

Dies hat natürlich auch historische Wurzeln, wir dürfen nicht vergessen, dass der See Privatbesitz ist und die jeweiligen Besitzer kein Interesse an einer touristischen Nutzung haben.

Die Vorzüge, die unsere Region, touristisch gesehen, auszeichnet, ist deshalb die Ruhe. Und – die zentrale Lage inmitten der Sehenswürdigkeiten.
Einen Handlungsbedarf sahen die Diskussionsteilnehmer aber im Bereich eines Radeweges rund um den Selenter See, wozu aber K.-H. Kähler als Kreisabgeordneter gleich darauf hinwies, dass dieser in der kreisweiten Prioritätenliste ganz weit hinten rangieren würde.
Ein weiterer Punkt waren fehlende bzw. schlecht ausgewiesene Sehenswürdigkeiten oder auch Aussichtsplattformen am See. So soll in Giekau ein Aussichtspunkt existieren, der von einem Naturschutzverband mit öffentlichen Geldern erstellt wurde. Es wird aber nicht auf ihn hingewiesen, da eine (Zer-)Störung der Natur befürchtet wird. In diesem Zusammenhang wurde auch der früher bestehende Wanderweg – ein alter Kirchsteig – erwähnt, der langsam zugewachsen ist und um den sich keiner mehr kümmert.

Von anderer Seite wurde angeregt, kleine Broschüren für bestimmte Zielgruppen zu erstellen – „Was können Eltern mit kleinen Kindern rund um den Selenter See unternehmen?“ beispielsweise. Diese brauchen nicht aufwendig gestaltet zu sein.

Kurz ging die Diskussion noch um die Verwaltungsstrukturreform, die in den letzten Monaten verstärkt in die allgemeine Diskussion kam. Herr Krumbek (Amt Selent-Schlesen) berichtete, dass angestrebt werden sollte, Verwaltungseinheiten von 20 bis 25.000 Einwohner zu schaffen. Das hiesse, das hier vom Amt Selent-Schlesen nichts mehr überbleiben würde, wir sicherlich zwischen Preetz, Lütjenburg und Schönberg aufgeteilt werden würden. Aber dies ist noch Zukunftsmusik. Unabhängig davon könnten die Gemeinden sich – politisch – zusammenschliessen, wie es z.B. auf Fehmarn geschehen ist. Dazu gibt es aber keinen Zwang, dies sind rein freiwillige Massnahmen der Gemeinden, um politisch handlungsfähig und finanziell beweglich zu bleiben.

admin | Veranstaltungsberichte, WVSS intern | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Regatta-Begleitfahrt des WVSS – nicht das letzte Mal!

25. Juni 2002

L Die Tour begann um 9 Uhr an der Mündung der Schwentine, wo wir uns einschifften. Nach einem ausgiebigen Frühstück stachen wir in See. Wir fuhren zuerst in die Förde hinein, vorbei am Landtag und den dort liegenden Schiffen.

Danach gings raus auf die Förde. Uns wurde wiedereinmal bewusst, wie gross sie ist. Es kam mehr Wind auf, aber niemand hatte Probleme mit dem Seegang. Die Fahrt ging an der Tirpitzmole vorbei. Ein beruhigender Anblick – Russen, Amerikaner und Deutsche liegen Seite an Seite. Vor etlichen Jahren wäre dies unvorstellbar gewesen. Unser Schiffer suchte dann ein ruhiges Plätzchen (was nicht so einfach war) für das Mittagessen. Dann gings am Regatta-Feld vorbei langsam wieder Richtung Schwentine, vorbei an Friedrichsort, Holtenau (mit Kaffee und Kuchen). Gegen 16 Uhr waren wir wieder an Land.

Die Fahrt war ein Erlebnis, das Wetter war traumhaft – wohl bewölkt, aber kein Regen, die Sonne schien öfters. Und dazu ein schöner Wind, sodass die Segelboote ordentlich in Fahrt kamen. Wir machten gleich Nägel mit Köpfen – für 2003 haben wir zwei Termine schon vorgebucht: Windjammerparade und Feuerwerk.

Jetzt noch einige Bilder:

Regattaeindrücke 1 Regattaeindrücke 2 Ruhepause nach dem Mittagessen Regattaeindrücke 3 Regattaeindrücke 4

admin | Veranstaltungsberichte, WVSS intern | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

1. Fahrradrallye des WVSS

4. Mai 2002

Kleine Pause bei schönstem Sonnenschein Annette Kleinfeld und Monika Kähler hatten mit der Organisation unserer Fahrradrallye einen vollen Erfolg – die Route über 17 km war landschaftlich reizvoll und auch für die Kleinsten zu schaffen.

An der Tour nahmen ca. 35 Teilnehmer in 14 Gruppen teil. Über die Strecke verteilt galt es Fragen zu Gebäuden, Gegebenheiten am Wegesrand usw. zu beantworten – für uns Erwachsene (fast) ein Kinderspiel. Aber wir sollten uns nicht zu früh freuen: Am Ende wurden noch einige Wissensfragen gestellt, die nicht ganz so einfach waren.

Alles in allemn war es ein schöner Nachmittag – Petrus schenkte uns das beste Wetter, und alle waren fröhlich dabei. Dies wird nicht die letzte Fahrradtour gewesen sein, die der WVSS durchführt.

Und zum Schluss noch ein grosses Dankeschön an unser Organisationsteam für diesen tollen Nachmittag.

admin | Veranstaltungsberichte, WVSS intern | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Podiumsdiskussion „Neue Technologien im ländlichen Raum – eine Perspektive für Schleswig Holstein?“

17. April 2002

Podiumsteilnehmer:

Kurze Zusammenfassung der Statements der Referenten:

Prof. Dr. Demuth:

Neue Technologien (NT) sind – neue Informationstechnologien (IT) und – Molekularbiologie. Diese bedingen sich gegenseitig, ohne die Entwicklung in der IT wäre Entschlüsselung des menschlichen Genoms noch Utopie.
Im Gegensatz zur old economy zeichnet sich die NT durch eine hohe Innovationsrate (wichtig: Nähe zu Forschung und Entwicklung) und durch hohen internationalen Konkurrenzkampf aus. Man muss hier in jeder Hinsicht immer auf dem Stand der Dinge sein.

Problem: Grundlagenforschung vs. Vermarktung. Zum Glück ist in Deutschland, wenn ein Wissenschaftler etwas erfindet, dieser Eigentümer, nicht seine Hochschule (also anders als in der USA, wo die Universitäten Patente halten). Betriebswirtschaftliche Kenntnisse zur Vermarktung der Erfindung besitzen jedoch die wenigsten Wissenschaftler.

Prof. Dr. Reimers:
beschäftigte sich vor 20 Jahren mit regionalem Branchenwachstum in der EU. Damals bestimmten die Agglomerationsvorteile stark das Wachstum bestimmter Regionen, d.h., städtische Regionen konnten sich entwickeln, ländliche hatten keine Chance. Heute ist Wirtschaftswachstum vor allem ausserhalb städtischer Regionen spürbar.

Erfolgsfaktoren für Technologiezentren:

– fachliche / emotionelle Kompetenz der Zentrenleitung
– gutes Mix an vertretenen Branchen (Ergänzung, Anregung)
– innovatives Gründerpotential im Umfeld notwendig (Kiel weist 11% Studierende unter seinen Einwohnern auf)
– geringe Distanz zur Forschungseinrichtung (von der FH Kiel Dietrichsdorf ist man genauso schnell in Selent wie im KITZ; dort sind 30% der Gründer FH-Absolventen!).
– Attraktivität des Umfeldes (Arbeiten / Wohnen)
– Freizeit- und Kulturangebot (gegebenenfalls noch zu entwickeln).

In Deutschland gibt es zur Zeit zuwenig Gründungswillige (wir befinden uns laut einer OECD-Studie im letzten Viertel). Die FH Kiel bietet seit kurzem einen Studiengang "Existenzgründung" an.

Herr Koopmann:
Die Investitionsbank S-H steht sowohl als Unterstützung der jeweiligen Hausbanken Gründern zur Seite, als auch als Gründungsberater bzw. durch spezifische Förderprogramme für Neugründungen.

Dr. Lübbehusen:
maz levelone stellt u.a. sog. "seed capital" für start-ups zur Verfügung und betreut Existenzgründungen aus der Wissenschaft heraus.
Ansätze zum Strukturwandel findet man zB in anderen Ländern wie zB den USA, Finnland oder Israel (aus unterschiedlichen Gründen). Es lassen sich drei Phasen unterscheiden:

Phase 1: Zusammenarbeit mit IT-source (Universität, Grossforschungseinrichtungen, Fachhochschulen). Wichtig ist der Aufbau einer Kernkompetenz (inhaltlich) und Abgrenzung zu benachbarten konkurrierenden Wirtschaftsräumen (hier insbesondere Hamburg).

Phase 2: Existenzgründungen. Diese Prozesse dauern lange (10 Jahre oder mehr), bis sich sichtbare Erfolge (z.B. in Form von Arbeitsplätzen) zeigen. Rat an die Wissenschaft und Politik, die universitären Fachbereiche nicht zu stark finanziell zu beschneiden.

Phase 3: Ansiedlung neuer Betriebe durch die Sogwirkung eines attraktiven Umfeldes, das im Laufe der Zeit um das Gründerzentrumn herum gewachsen ist.

Der Markt für seed capital ist in den letzten Jahren sehr eng geworden (Folge der Entwicklung am neuen Markt). Ein weiteres Hemmnis ist die Einführung von Firmenratings durch die Banken (Stichwort "Basel2"). Startkapital ist Risikokapital und deshalb teurer zu erwerben.

Herr Duggen:
Selent sowohl urban (Kiel nicht weit entfernt) wie auch ländlich, "klasse location". Venturepark Blomenburg wird neue Wege gehen, um Attraktivität für Gründer zu bieten. Sie gehen selbst direkt an die Universität bzw Fachhochschule, um dort nach vermarktungsfähigen Ideen zu suchen bzw. um vor Ort auf die Möglichkeiten der Unternehmensgründung aufmerksam zu machen. Dann können sie gezielter Wege aufzeigen, wie diese marktreif gemacht werden können (vgl. Berichte vom 19. 02. 01 und vom 11. 10. 01.

——
Fragen aus dem Publikum:

Wie können die Erfolgsaussichten einer Geschäftsidee überhaupt gemessen / bestimmt werden?

Dr. Lübbehusen nannte als wichtigste Punkte die Erfahrung, die mensch über die Zeit gewinnt, um sowohl die Projekte wie auch ihre Akteure einschätzen zu können. Viele Entscheidungen werden auch aus dem Bauch heraus getroffen, wenn er ein gutes Gefühl bei etwas hat. MAZ levelone unterstützt nur Projekte, die thematisch zu ihnen passen und die die richtige Grösse aufweisen, um lebensfähig zu sein. Herr Duggen meinte noch, dass es wichtig ist, sich für Vorgespräche viel Zeit zu lassen, damit mensch nicht sinnvolle Projekte ablehnt, nur weil sie am Anfang zu verrückt klingen.

Voraussetzungen für Gründer sind nach Dr. Lübbehusen, dass sie auf ihrem Gebiet absolute Experten sind, die Bereitschaft zu lernen, der Glaube an sich und ihre Idee sowie die Bereitschaft, mit anderen zu teilen.

Zeitplan der Realisierung Venture-Park Blomenburg?
Herr Duggen meinte, dass für den Kernbereich (B-Plan 10 "Blomenburg") im Spätsommer 2002 die Erschliessungsreife gegeben sein sollte. Die Bauphase wird sich dann über ca. 2 Jahre erstrecken, sodass mit der Eröffnung des Ventureparks frühestens im Herbst 2004 zu rechnen ist.

Unabhängig davon hat die Suche nach Gründungswilligen schon begonnen. Die ersten Schritte könnten auch schon im sogenannten Kavaliershaus gemacht werden. Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Venture-Parks rechnet Duggen mit einer Auslastung von 70 bis 80 %, was über 100 Arbeitsplätze bedeuten könnte.

admin | Veranstaltungsberichte | Keine Kommentare Zum Seitenbeginn springen

Pages: Prev 1 2 3 ... 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 »

Wirtschaftsverein für den Raum Selenter See e. V.

Meta